Home und News : Bleaching
Philosophie und Spektrum
Praxisteam
Praxisschwerpunkte
Implantologie + Chirurgie
Ästhetik + Bleaching
Kinderzahnheilkunde
Parodontose + Prophylaxe
 Qualifikation und Service
Kontakt und Sprechzeiten


Vollkeramik-Neue Wege in der Zahnästhetik

Vor allem im sichtbaren Bereich der Mundhöhle spielt nicht nur die Funktionalität, sondern auch der optische Eindruck eine entscheidende Rolle. Wer Wert auf ästhetische Versorgungen legt, sollte  vollkeramische Werkstoffe in Betracht ziehen. Denn statt golden oder gar silbergrau erscheinen die Zähne in natürlicher Farbe. Wie kein anderer Dentalwerkstoff ähnelt die Struktur der Vollkeramik dem Zahnschmelz: Sie ist leicht transparent, und das Licht kann auch in die tieferen Zahnschichten vordringen. Doch auch heute ist eine Krone aus Vollkeramik noch keine Selbstverständlichkeit. In der Regel werden Kronen und Brücken hergestellt, die als „Unterbau“ ein Metallgerüst haben. Hierdurch kann die Lichtdurchdringung und  –brechung gestört werden, der Zahn wirkt mitunter grau oder gelb und weniger lebendig. Überdies wird bereits bei leichtem Zahnfleischrückgang der metallfarbene Kronenrand sichtbar, wenn kein so genannter Keramikschulterbrand (Keramikverblendung über den Kronenrand hinaus) durchgeführt wurde. Dank neuer hochwertiger vollkeramischer Materialien können heute jedoch in vielen Fällen sogar Brücken komplett aus Keramik gefertigt werden, die sich optisch nahezu perfekt in die Zahnreihe einfügen.

Noch eindrucksvoller sind Ergebnisse mit sog. Veneers. Diese Therapie stellte die größte Herausforderung an den Behandler. Die Entscheidung zu einer solchen Maßnahme verlangt profunde Kenntnisse der Zahnmorphologie, des Werkstoffes und der Zahnstruktur sowie -farbe. Auch funktionelle und präventive Gesichtspunkte sind relevant. Bei solgfältiger Auswahl lassen sich Zahnnachbildungen erzielen, die dem natürlichen Vorbild ebenbürtig sind. Vorsicht sollte geboten sein bei vorkonfektionierten Systemen, die lediglich uniforme Keramikschalen ohne lebendige Schichtung der Keramiken anbieten. Für eine gutes Ergebnis ist eine individuelle Farb- und Formanalyse unverzichtbar.

Der Vorteil: Auch für geübte Augen ist die Restauration nur schwer zu erkennen. Doch nicht nur bei der Ästhetik liegt der Vorteil der Vollkeramik auf der Hand. Metallhaltige Werkstoffe können zu allergischen oder toxischen Reaktionen führen. Restaurationen mit vollkeramischen Inlays oder Kronen sind hingegen biologisch unbedenklich. Sie führen zu einer geringeren Reizung der umliegenden Gewebe und können in der Regel zahnsubstanzschonender hergestellt werden. Die Verarbeitung und Herstellung dieser ästhetisch höchsten Ansprüchen gerecht werdenden Zahnnachbildung stellt hohe Anforderungen an Behandler und Zahnlabor. Da wir auf dem Gebiet der Vollkeramik ein hohes Niveau vorgeben wollen, kommen bei uns sog. Chairside-Lösungen, bei denen der Zahn am Zahnarztstuhl gefräst wird nicht zum Einsatz. Die Zahl der verwendeten Keramikwerkstoffe nimmt stetig zu. Es erfordert entsprechende Erfahrung den für die jeweilige Indikation geeigneten Keramikwerkstoff auszuwählen und zu verarbeiten. Egal, ob Inlay, Veneer, Krone oder Brücke, eine vollkeramische Behandlung aus Spezialistenhand ist ein Garant für Ästhetik, lange Haltbarkeit und Funktionalität. Nicht selten werden in der Vorbereitung dieser Restaurationen Bleachingmaßnahmen durchgeführt.




Die Bleaching Präparate dringen in Schmelz und Dentin ein. Sie spalten dort aktiven Sauerstoff ab und verändern Farbstoffmoleküle im Zahn, so dass sie farblos werden. Die Zähne verlieren dabei keine Mineralien und werden auch nicht angegriffen, da alle verwendeten Präparate pH-neutral sind. Bleaching Produkte mit Natriumfluorid und Kaliumnitrat, welche in unserer Praxis verwendet werden, stärken den Schmelz sogar gegen Kariesangriffe. Diese PF-Formel ist für den Kariesschutz  patentiert. * Studie T. Al-Qunaian: The Effect of Whitening Agents on Caries Susceptibility of Human Enamel. Op Dent, 2005, 30-2, 265-270     

Mitunter sind lediglich leichte Zahnempfindlichkeiten zu verspüren, die aber vorübergehend sind und nach der Behandlung rasch abklingen. Lichtbestrahlung in Kombination mit Bleaching bewirkt keine schnellere Aufhellung! Früher glaubte man, Lichtbestrahlung mit Lasern oder Led würde den Aufhellungseffekt verstärken. Heute weiß man, dass ein solcher Effekt nur vorübergehend ist. Licht erzeugt Wärme, und diese führt zu einer stärkeren Dehydration der Zähne. Sie wirken unmittelbar nach der Behandlung heller, jedoch verliert sich dieser Effekt in 1-2 Wochen, wenn die Zähne ihren natürlichen Feuchtigkeitsgehalt wieder aufgenommen haben. Unangenehmer Nebeneffekt sind die zusätzlichen, durch Wärme induzierten Überempfindlichkeiten nach der Licht-Bleachingtherapie. Geeignete Bleichprodukte sollten für eine geringe Dehydratation der Zähne sorgen und auf Lichtaktivierung verzichten.

Alle Produkte sollten gezielt nach den Anforderungen und Voraussetzungen des Patienten ausgesucht werden. So gibt es unterschiedllich konzentierte Wirkstoffe und verschiedene Anwendungsformen. Die Kosten für ein Bleaching betragen  je nach Methode zwischen 12 und 20 Euro bei vitalen Zähnen und 100 Euro bei devitalen Zähnen. Bereits überkronte Zähne können nicht gebleicht werden. Hier sind neue Versorgungen nötig. Der Langzeiterfolg des Bleachings ist von vielen Faktoren abhängig. Diese sind z.B. Disposition, Struktur und Aufbau der Zähne, Grad der Verfärbung, Alter, Ernährungsgewohnheiten, Pflege uvm. Eine Wiederholung der Behandlung kann so zu einem späteren Zeitpunkt nötig sein.



                                                                                                                                                                         

Fall 1

Patient mit ausgeprägten Erosionen (Auswaschungen) besonders der Frontzähne. Weniger die Ästhetik als der zunehmende Substanzvelust verbunden mit ausgeprägten Überempfindungen führten zum Versorgungswunsch

Fall 1

Versorgung minimalinvasiv mit Keramikverblenschalen (Veneers) der Eck- und Schneidezähne des Oberkiefers. Die Lücke wurde etwas geschlossen - aber die patiententypische Zahnstellung erhalten. (2 Sitzungen)


Fall 2

35 jährige Patientin mit erheblichen ästhetischen Einbußen der bereits mehrfach überkronten Frontzähne. Voroperationen, eine hohe Lachlinie und freiliegende Zahnhälse machen eine komplexe Versorgung notwendig. 

Fall 2

Zustand nach einer kombinierten Zahnfleischplastik (Zahnfleischverlängerung mit einem Bindegewebstransplantat). Hier sind die alten Kronen modifiziert und voererst belassen worden.

Fall 2

Nahaufnahme - nach einer Ausheilungsphase Versorgung mit individuell gestalteten Vollkeramikkronen.

Fall 2

Ein unbeschwertes Lächeln ist wieder möglich. Ein solches Ergebnis ist niemals in Kurzeittherapie möglich.


Fall 3

Patientin, 32 Jahre, mit starker Fluorose, sehr transparenten Zähnen, Aussen- und Drehstand der Eckzähne, sowie einwärts stehenden kleinen Backenzähnen. Die Patientin wünschte eine Korrektur von Form und Stellung. Eine kieferorthopädische Massnahme lehnte sie ab. Die Zähne sollten gleichzeitig heller werden.

Fall 3

Minimalinvasive Versorgung  der Eckzähne mittels Füllungen und Konturierungsmassnahmen an Zahn 13, 23 und 14. Die kleinen Backenzähne und Schneidezähne wurden ohne Schleifmassnahmen mit Keramikveneers (EMAX Technik) versorgt. Der Behandlung ging ein Bleaching voraus.


Fall 4

Patientin mit sog. keilförmigen Defekten der Oberkieferzähne  

Fall 4

Versorgung durch Zahnhalsfüllungen aus Keramikkunstoff auch aus präventiven Gesichtsgründen.



Fall 5

Patientin 65 J. mit ausgeprägtem Überbiß. Ihr Wunsch war eine kosmetische Harmonisierung der Frontzahnstellung.

Fall 5

Ein zwangloser Lippenschluß ist nicht möglich. Die Oberkieferzähne lageren sich in die Unterlippe ein.

Fall 5

In der Seitenansicht wird die Fehlstellung noch deutlicher.

Fall 5

Mittles Keramikverblendschalen wurden die mittleren und der rechte seitliche Schneidezahne neu geformt.

Fall 5

Das Lippenbild hat sich normalisiert.

Fall 5

Eine deutliche Verbesserung ist durch die Rückstellung und Kürzung der Zähne entstanden.


Fall 5

Nahaufnahme - dank Vollkeramik eine biologische und ästhetische Versorgung. 


Bilder und Versorgungen Dr. Claus und Dr. Christiane Aletsee

Top